Vom Gehweg ins Gebäude

Barrierefreie Wege über Rampen, Rollstuhl,
Über Rampen sind Haus und Garten gut erreichbar

Die Reduzierung von Barrieren fängt schon draußen an.

Auf vielen Grundstücken bestehen außerhalb des Hauses Schwellen und Hindernisse, die den Alltag erschweren.

Bei Regen oder Schnee können schon wenige Stufen und rutschige Oberflächen zu gefährlichen Hindernissen werden. Der Abbau solcher Risiken im Wohnumfeld ist genau so wichtig wie Maßnahmen in der Wohnung selbst.

 


Was für Skipisten gilt, trifft auch auf Rampen und Wege zu: Je steiler sie sind, je schwieriger ist das begehen und befahren!

Niveauunterschiede können mit  Rampen überwunden werden. Rampen mit einer Neigung von 6% sind förderfähig, in Ausnahmen sind 10% Neigung zulässig. Die nutzbare Breite soll 100cm aufweisen. Rampen benötigen beidseitig Handläufe in einer Höhe von 85cm und zusätzlich 10cm hohe Radabweiser.

Ohne Stufen geht es vom Gehweg  bis zum Hauseingang. Wege sollen mind. 120cm,  besser sind 150cm breit sein. Die Oberflächen müssen eben, rutschfest und gehsicher ausgeführt werden.  Die Anlage von Wegen zum Gebäude wird im KfW-Programm Altersgerecht Umbauen gefördert. 



Höhenunterschiede überwinden



Automobilität sichern

Ein Stellplatz in der Nähe des Hauseingangs verkürzt den Weg ins Auto.
Ein Stellplatz in der Nähe des Hauseingangs verkürzt den Weg ins Auto.

Das Auto gehört heute auch für ältere Menschen zum selbstverständlichen Alltag. Um den Weg vom Haus ins Auto zu verkürzen, bietet das KfW- Programm Altersgerecht Umbauen die Möglichkeit, neue Stellplätze in der Nähe des Hauseingangs anzulegen. Um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, müssen diese eine Größe von 3,50m x 5,00m haben. Für das Pflegepersonal und andere verkürzt diese Maßnahme die Wegezeit. Somit bleibt mehr Zeit für die eigentlichen Aufgaben. Eine gut sichtbare Hausnummer kann Leben retten, wenn im Notfall der Arzt oder Rettungs- dienst Sie sofort findet. Der Einbau von elektrisch betriebenen Garagentoren ist ebenfalls förderfähig.